Unser Tag in der mittelalterlichen Schreibstube


in St. Anna

Klasse 3c

 

Im Mittelalter konnte nicht jeder lesen und schreiben, meistens nur die Mönche in den Klöstern. Ihre Aufgabe war es, die Bibel, die damals das wichtigste Buch war, abzuschreiben. Wie sie das gemacht hatten, haben wir am 18. Januar 2019 selbst ausprobieren dürfen.

Zu Beginn unseres Besuches erzählten uns unsere drei Führer (zwei Frauen und ein Mann) im Annahof, wie das Leben der Mönche im Kloster früher ausgesehen hatte.

Anschließend stiegen wir in den Gewölbekeller des ehemaligen St.-Anna-Gymnasiums hinunter. Unten angekommen bekamen wir alle eine schwarze Mönchskutte mit Kapuze zum Anziehen. Wir sahen darin seeeehr mittelalterlich aus.

Kutten

Nun wanderten wir entlang einer Zeitschnur bis ins 13. Jahrhundert zurück.

In der Schreibstube, dem „Scriptorium“, lernten wir, womit und worauf die Menschen früher geschrieben haben. Die Mönche im Mittelalter verwendeten selbstgemachte Tinte und Farben aus der Natur (Steine, Pflanzen…) Geschrieben haben sie auf Pergament (Tierhaut). Es dauerte unglaublich lange, eine ganze Bibel abzuschreiben, nämlich ungefähr ein Jahr.

 

Scriptorium 1Scriptorium 2

 

Am allerspannendsten war es aber,
als wir selber bei Kerzenschein mit Gänsefedern ein eigenes Schriftstück gestaltet haben.


Es war beinahe mucksmäuschenstill im „Scriptorium“, denn das war ganz schön schwierig und wir mussten uns sehr konzentrieren.

 

 

 

 

 

 

Aber es hat einen Riesenspaß gemacht und der Vormittag war viel zu schnell vorbei!

   
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